Donnerstag, 27. Juni 2013

Badputz mit Spass (Achtung, Bilderflut)

Heute habe ich mein Bad geputzt. Da ich überhaupt keine Lust dazu hatte, habe ich mir meinen MP3 Player geschnappt, denn Musik motiviert mich schon. Und dann habe ich meine reparierte Kamera genommen und probiert, ob sie auch wieder funktioniert. Sie funktioniert ! Ich habe zwar noch nicht soviel Ahnung von all den möglichen Einstellungen, aber ich bin am Probieren. Los ging's! Ich habe mit Musik und mit Kamera das Bad geputzt (das hatte ich auch noch nie). Und es hat mir Spaß gemacht. Ergebnis: Blitzeblank. Und außerdem: Viele Fotos. Guckt mal selber .

 
Eher zaghafter Start. Ich hatte nicht wirklich Lust drauf. Aber dann hab ich halt mal drauf los gesprüht...
 
 

 
 
Ich finde, ich könnte ohne weiteres Werbung für Meister Proper oder so machen.... Lächeln und sprühen. (Freundliche Anfragen bitte unter diesem Blog).
 
Dann habe ich meinen Glücksbuddha abgestaubt. Den habe ich mir mal gekauft, sozusagen als"Mahnmal", dass ich nicht auch so einen dicken Bauch kriege....
 
 
 
 
 
Danach das Mikrofaser Tuch geschwungen....

 
 

 
 
 

 
 
 
Und wieder gespüht, dieses Mal mit Glasreiniger. Splish splash....

 
 
Und wie wild poliert. Streifenfrei sauber!
 
 


 
An die Fliesen ging es dann mit vollem Körper-Einsatz (meine Figur von hinten, oweia).
 
 

 
 
Und wieder gewienert wie verrückt.
 
 
 
 
 
 
We are the Champions... (kurze Tanzeinlage).

 
 
Ähm, ohne Worte... Schöner Schrubber-Stiel.

 
 
 
Muss mal kurz über mich selber lachen.

 
 
 
Und dann: Finale Attacke. Yeah!

 
 

 
 
 

Und dann noch was zum Schmunzeln. Ich bin aus Versehen kurz auf "Video" gekommen. Man beachte die professionelle Kameraführung. Und dass ich mit der Kamera rede, bitte ignorieren....
Mache ich immer so    :-)











 
 

Sperrmüll Fund

Als ich gestern an einem Altglas Container vorbeigefahren bin, standen da zwei große Umzugskisten daneben. Nur so im Seitenblick habe ich die gesehen. Aber - ganz Frau - hat meine Neugier gesiegt. Ich habe kurz zurückgesetzt und nochmal genauer hingeguckt. Da standen zwei Kartons voll mit Weckgläsern inkl. Deckel. Alle noch völlig in Ordnung.

Ich habe kurz entschlossen eine Kiste in der Kofferraum gepackt, weil ich mir dachte, solche Gläser kann man immer gut gebrauchen. In der Spülmaschine werden sie bei 60 -70 Grad gewaschen, da wird ja wohl jeder evtl. vorkommende Keim kaputt gemacht.

Soviel ich weiss, kann man die dazu passenden Gummis und Spanner zum Fest-Verschließen einzeln kaufen. Dann könnte ich doch ein paar dieser Gläser als Vorratsgläser nehmen für Zucker, Reis usw. Und aus einem ein Windlicht machen?

Habt ihr vielleicht noch eine Idee?


 
 
Ich nehme an, der ursprüngliche Besitzer hat die Kisten extra daneben gestellt, damit sie jemand mitnehmen kann. Ist doch super, oder?
 
 
Irgendwie scheint da eine verborgene Leidenschaft in mir zu stecken, so ein unentdecktes "Flohmarkt-Durchforst-Trödelkram-Toll-Finde-Gen". Es macht mir riesigen Spaß, nach brauchbaren guten Sachen zu stöbern.  (Leider findet das der Rest meiner Familie nicht so toll). Aber ich!! Ich werde noch zur Trödel-Liese! Naja, vielleicht....

Nachtgedanken

Ich bin noch wach - ziemlich wach - während der Rest der Familie schon schläft. Ich habe also Zeit zum Nachdenken, zum Überdenken, zum Neu-Denken...

In letzter Zeit beschäftigt mich ein immer wiederkehrender Gedanke: Was macht eine attraktive Frau ab Mitte 40 aus? Wen bewundere ich? Wie würde ich gerne sein? Was sehen die anderen in mir? Und was sehe ich in mi? Die letzte Frage ist schnell beantwortet. Ich sehe eine immer mopsiger werdende Frau, die mit ihrem Aussehen zunehmend unzufrieden wird. Natürlich weiss ich, dass es um innere Werte, um Charakter, Tugenden usw. geht, aaaber: das äußere Erscheinungsbild hat mehr Aussagekraft und Wirkung als der allerschönste Charakter. Jedenfalls beim ersten Eindruck  Und bei verschiedenen anderen Dingen auch. Attraktivität beeindruckt. Sei das im Berufsleben oder beim Autokauf, beim Makler, auf der Bank usw. Und privat natürich auch. Wer gut aussieht, bekommt viel mehr Respekt entgegengebracht. Leider. Im Idealfall geht das eine (Äußerlichkeit) mit dem anderen (Charakter, Charisma, Ausstrahlung) daher. In der Realität sieht das allerdings anders aus. Soviele intelligente, intellektuelle, streitbare, diskussionsfähige und hammer interessante Frauen trauen sich nicht zu sagen, dass sie daneben eben auch noch Frau sind und trotz alledem Wert auf ihre Äußerlichkeit legen. Zu schnell wird man als oberflächlich, oder schlimmer, als unintelligent dargestellt . Dass eine Frau sowohl intellektuell als auch gut aussehend sein kann, wird komplett unter den Tisch fallen gelassen. Soweit meine persönlichen Erfahrungen..

Man wird eingeteilt in attraktiv und ein bißchen einfältig oder in intelligent und absolut untauglich als Traumfrau. ????? Stellt sich mir sofort die Frage, was bin ich? Bzw. was möchte ich im Idealfall sein???

Im Idealfall möchte ich einfacht total umwerfend sein, ein hammermäßiges Äußeres haben, einfach weil es mir Selbstbewußtsein geben würde. Ich wäre gerne die Art von Frau, die jeder attraktiv und liebenswert findet. Aaaber: Ich würde niemals gerne nur auf mein Äußeres reduziert werden. Das soll zwar schon stimmen, aber nicht alles sein. Jemand, der durch diese Hülle hindurchblickt und mir sozusagen direkt in die Seele schaut, der wäre mein ideales Gegenüber. Jemand der versteht, dass ich zwar durchaus attraktiv sein möchte, aber trotzdem mehr "auf der Pfanne habe"... Jemand, der mein bestes Ich herauskitzelt. Träum weiter Eva, das wird so schnell nicht eintreten. Also, pragmatische Frage, was tun?

Es bleibt mir nicht anderes übrig, als mich auf mich selbst zu besinnen. Ich denke, ich werde mir eine Art "Tagesplan" schreiben. Nach dem Aufstehen gleich mal Sport machen. Dann Hausarbeit, Kochen usw. Danach könnte ich in den Garten gehen. Oder sowas in der Art. Ich hab mir vorgenommen, viel mehr aufzuschreiben, damit ich es nicht vergesse. Angefangen bei Routine-Terminen bis hin zu  zu "besonderen" Vorhaben. Dann kann ich es abhaken und sehe schwarz auf weiss, was ich getan habe. Außerdem will ich mich wieder viel mehr einbringen und "meine Handschrift" zeigen. Sei es bei der Gartengestaltung (ich liebe nämlich Blumen und Pflanzen und kann mit denen auch ganz gut...) oder bei der Einrichtung und Deko daheim oder oder. Ich weiss, dass ich hier weder auf Gegenliebe stoßen werde noch auf Verständnis, ist mir aber egal. Wichtig ist ja, dass ich es gut (mich gut) finde. Ich habe gestern zum Beispiel im Vorgarten ein kleines Rosenspalier für ein wunderschöne Rose gekauft und mit drei roten Salvia Blumen einen schönen Farbakzent gesetzt, das ist aber niemandem aufgefallen. Ich dagegen freue mich, wenn ich nach Hause komme und das sehe. (Kann's ja mal fotografieren). So, das war's, gute Nacht!!

(höhö, ich sehe gerade, ich hab das unter Entwurf gespeichert. Jetzt sind es halt "Morgengedanken").

Mittwoch, 26. Juni 2013

Bunte Ernährung

Obwohl gestern "nicht so mein Tag" war, habe ich mich doch sehr gut ernährt. Ich bin momentan irgendwie auf dem Beeren Trip. Ich habe dieses Jahr garantiert schon mehr Erdbeeren vertilgt als in den letzten beiden Jahren zusammen. Die deutschen schmecken einfach unerreicht gut. Außerdem mische ich mir gerne Heidelbeeren in den Quark. Und gestern kam ich an den Kirschen nicht vorbei. Es waren zwar türkische und keine deutschen, aber sie waren super lecker (ich habe nichts gegen türkisches Obst, ich versuche nur, so lokal wie möglich einzukaufen). Und mit gerade mal ca. 60 Kalorien pro 100 g sind Kirschen wirklich figurfreundlich.

Frühstück: Naturjoghurt mit vielen Kirschen und bißchen Knusperleinsamen

Snack: 1 Banane

Mittagessen: selbst gekochte Gemüsesuppe aus grünen Bohnen, Blumenkohl und roter Paprika.

Abends: Rucola Salat, 1 Ei, eine Scheibe Schinken und Thunfisch mit Kräuterquark.

Das  ist doch eine ganze Menge geballte Pflanzenpower. Die Suppe war richtig gut, ich habe sogar noch einiges für heute übrig. Eigentlich wollte ich heute Salat mit gebackenen Ziegenkäsetalern machen. Mal sehen. Vielleicht friere ich die Suppe ein.

Zum Tagesausklang haben wir noch rosa Apfelwein getrunken. Der ist neu und schmeckt so ähnlich wie Cidre, hat auch ein bissel was Sprudliges. Schmeckt ausgesprochen erfrischend (wird mit Johannisbeersaft hergestellt) und ich vermische ihn zusätzlich mit Mineralwasser. Das reduziert die Kalorien nochmal. Und der rosa Apfelwein ist kein Vergleich mit dem normalen, der doch sehr sauer und eher wie Essig schmeckt. Die Hessen lieben den zwar, aber ich mag den nicht so.

Alles in allem war das Essen doch ganz schön abwechslungsreich. So mag ich es. Meine Große ist momentan auf WG Suche und die Kleine macht Betriebspraktikum. Ich muss also nur für mich selbst Mittagessen machen und brauche keine Rücksicht auf eventuelle "Abneigungen" zu nehmen. Gemüse ich komme!! Zumindest diese Woche!! Jetzt müsste ich mich heute nur noch zum Walking aufraffen, dann wäre ich ganz zufrieden. 

Übrigens, mein Schwarz-Zitronen-Eistee von gestern war ein Flop. Trotz mächtiger Verdünnung viel zu bitter. Dann habe ich ein paar Stevia Sticks reingerührt, dann hat es noch komischer geschmeckt. Klarer Fall für den Abguß... Dat war nix. Ich starte heute einen neuen Versuch.

Dienstag, 25. Juni 2013

Gute und weniger gute Tage

Zunächst mal möchte ich mich zurückmelden (vielleicht hat mich ja auch gar niemand vermißt?). Ich war einige Tage offline, weil mein alter Laptop das Zeitliche gesegnet hat und ich erst einmal Ersatz beschaffen musste. Hier ist jetzt Microsoft 8 drauf, das ist wieder anders, ich muss noch ein bißchen reinfinden. Aber auf jeden Fall bin ich wider da. Schon komisch, ein paar Tage so ganz ohne Internet zu sein. Keine Kochrezepte suchen können, nichts googeln können, keine emails lesen können, da fühlt man sich schon irgendwie abgeschnitten. Und natürlich keine Blogs lesen oder schreiben können. Das hat mir ehrlich gefehlt. Deshalb auf ein Neues:

Kennt ihr das? An manchen Tagen könnte man schon morgens Bäume ausreißen. An anderen (wie zum Beispiel heute) kommt man überhaupt nicht in die Gänge. Man wacht müde auf, irgendwie gerädert, ist lustlos und findet keinen "Fluß". Man macht hier ein bißchen und da ein bißchen und die Zeit vergeht, aber man kriegt überhaupt nichts geregelt.

Ich habe das in letzter Zeit leider öfter. Manchmal entwickle ich ungeahnte Energie und Dynamik, falte auch noch den dritten Wäschekorb mit Schwung und zupple die Blümchendeko in tausend verschiedene Richtungen, bis sie mir gefällt. An Tagen wie heute fällt es mir schwer, das Bett zu machen. Ich habe keine Ahnung, an was das liegt. Es ist nämlich nichts. Nichts vorgefallen, ich bin nicht krank, nicht traurig, nur extremst antriebslos. Irgendwie blockiert. Früher kannte ich solche Tage überhaupt nicht. Ich bin von Haus aus nicht launisch, noch nie gewesen. Und ich komme auch mit "nicht perfekten" Gegebenheiten klar, aber halt nur, wenn ich gut drauf bin. Ob das wirklich am Alter liegt? An den Hormonen? Liebe Wechseljahre, falls ihr das seid, ihr könnt wieder gehen, das brauche ich nicht. Schon gar nicht an meinen freien Tagen. Zwecks ziemlich viel geleisteter Überzeit muss ich nämlich erst am Samstag wieder arbeiten.

Ich könnte theoretisch alles erledigen, was in letzter Zeit so liegen geblieben ist. Zum Beispiel mein Bad mal richtig gründlich putzen inkl. Kosmetika ausmisten. Den Schrank neu sortieren. Endlich mal einen Teil der ausgemusterten Klamotten bei ebay einstellen, denn es werden immer mehr. Ich könnte walken oder lesen oder backen oder was vorkochen oder den Garten verschönern oder oder oder... Vor lauter Oder fehlt mir der Plan. Keine Energie. Ofen aus.

Jedenfalls habe ich gerade einen ziemlich starken Earl Grey Tee  aufgebrüht, den ich gleich mit Zitrone versetze und mit kaltem Wasser verdünne. Den trinke ich gleich, normalerweise werde ich von Schwarztee sehr wach. Spätestens heute abend... Und ich gehe jetzt duschen (ist ja schon halb eins, meine Güte, dieses Lotterleben), vielleicht hilft ein kalter Schwapp, meine Lebensgeister zu wecken. Manno. Ich nehme noch eine Kautablette mit Vitamin C und Magnesium und wenn das alles nicht hilft, leg ich mich aufs Sofa.



Donnerstag, 20. Juni 2013

Mal kurze Pause vorm Ventilator

Es ist immer noch furchtbar schwül und drückend. Ich habe mich heute nacht mit meiner Jüngsten ins Gästezimmer im Keller verzogen. Da konnten wir wenigstens gut schlafen. Heute morgen habe ich auf kühlere Temperaturen gehofft, es ist aber immer noch viel zu warm. .

Ich habe mit Aufräumen und Putzen angefangen, aber dann war es mir so warm, dass ich mal kurz ein Päuschen direkt vor dem Ventilator eingelegt habe. MP3 Player auf, Ventilator an und Power. Hat erstens Spaß gemacht und zweitens ein bißchen abgekühlt. Ein bißchen verrückt darf man doch sein.









Jetzt geht's weiter im Text. Küche....




Mittwoch, 19. Juni 2013

Ein Stückchen Freiheit zurückerobert

Heute war ein ereignisreicher und irgendwie historischer Tag für mich. Nein, nicht wegen Obama in Berlin. Dessen Rede habe ich zwar auch gehört, aber ich habe etwas für mich ganz Außergewöhnliches getan. Ich war im Freibad. Allein. Morgens um 8 Uhr. Nach ca. 6 Jahren wieder. Es war herrlich!!!

Ich muss jetzt ein bißchen ausholen. Früher bin ich natürlich öfters mit meinen Kindern im Freibad gewesen. Dann kam die Zeit, in der es "uncool" war, in Elternbegleitung hinzugehen. Wir wurden also zum Fahrdienst degradiert. Dann kam die Pubertätszeit, in der es grundsätzlich uncool war, ins Freibad zu gehen. So kam für mich still und leise und unbemerkt das "Aus" fürs Freibad. Irgendwann haben wir einen Pool im Garten aufgestellt, dann einen "richtigen" gebaut und fürs Abkühlen und Planschen genutzt. Hat auch gereicht. Jedenfalls fürs Abkühlen, fürs Vergnügen, zum Rumdümpeln. Zum Schwimmen ist er natürlich nichts. Weil ich aber - wie bereits erzählt - in den letzten Jahren einiges an Kilos zugelegt habe, war mir das auch gar nicht so unrecht. Am Anfang jedenfalls. Ich wollte mich nicht im Bikini in der Öffentlichkeit zeigen. Nicht mit den anderen sportlich engagierten, top schlanken Müttern vergleichen.

In letzter Zeit habe ich es schon vermißt, mich mal beim Schwimmen wieder so richtig auszupowern. Doch als dieser Gedanke aufkam, war meine Courage schon ordentlich im Keller. Oder noch weiter unten. Ich wäre bis vor kurzem niemals auf die Idee gekommen, alleine ins Freibad zu gehen. Ich hätte es mich nicht getraut. Und schon gar nicht um diese frühe Uhrzeit.

Nun begab es sich, dass ich ein Gespräch mit einer Kollegin hatte, die mir erzählte, dass die beiden hiesigen Freibäder schon ab 7.00 Uhr morgens geöffnet hätten und dass sie es total schön fände, schon morgens eine Stunde zu schwimmen. Da wir ja Teilzeit arbeiten, würde das sogar mit einer Arbeits-Anfangszeit von 9.00 Uhr klappen. Diese Kollegin wiegt mit Sicherheit mindestens 30 kg mehr als ich. Sie läßt sich aber davon nicht daran hindern, ihr Leben zu genießen, zu schwimmen, wegzugehen, kurze Röcke und Hosen zu tragen, sie ist selbstbewußt und schert sich einfach nicht die Bohne um ihre Leibesfülle. Es stört sie einfach nicht.

Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich bin ja eher der Typ "ich trau mich nix", "schon gar nicht alleine" und "helft mir doch". Diese Haltung hatte ich jetzt aber lange genug. Von außen passiert nichts, das habe ich gelernt. Ich muss und will mein Denken und mein Handeln ändern. Ich will nicht mehr auf alles verzichten, auf jeden noch so kleinen Spass, bloß weil ich mich zu dick fühle. Ich will nicht mehr auf andere hoffen, denn da kommt nichts. Und ich will auch nicht mehr in dieser blöden abwartenden Passivität verharren. Und mich nicht selbst bemitleiden. Ich möchte ganz normal leben. Mit Spaß und Vergnügen. Und ganz langsam, Schritt für Schritt, bewege ich mich in diese Richtung. Wenn keiner mitmachen will, egal, ich bin auch alleine Jemand. Also habe ich heute früh meine Schwimmtasche gepackt, bin ins Freibad gefahren und ins Wasser gehüpft. Ich war ehrlich überrascht, wie viel da im Schwimmerbecken schon los war. Fast alles deutlich ältere Leute, die da schwimmen waren. Hallo? Wie blöd bin denn ich? Kein Mensch hat auf mich geguckt, ich habe viel dickere Frauen gesehen, alte und  faltige und  Bademoden-Modelle aus der Vorkriegszeit, na und? Es war toll!! Über mir der blaue Himmel, die Nase in der Sonne und meinen Alabasterkörper im Wasser. Es war super entspannend. Und ich wußte, das hat mir gefehlt. Das mache ich jetzt öfters. Vielleicht sogar noch eine Stunde früher.

Ich bin ja schon ein paar Tage am Stück am Sporteln und es tut mir gut. Klar, ich verlasse morgens erst mal ein unordentliches Haus. Wenn ich erst gehe, wenn alles erledigt ist, dann ist es Mittag. Wenn ich früh gehe, bin ich früh wieder da und kann immer noch aufräumen, putzen, waschen usw. Klar, muss ich mein Hinterteil ein bißchen zügiger bewegen, wenn ich alles schaffen möchte, aber andere können das ja auch.

Es ist, als ob es so ein bißchen "Klick" gemacht hat in meinem Kopf. Ich will nicht mehr unglücklich sein. Ich hole mir mein Glück selber, Stück für Stück. Da brauche ich keinen anderen dazu. Wenn ich Unterstützung kriege, dann ist es super, wenn nicht, dann geht es auch. Es wird noch dauern und bestimmt noch viele viele Rückschläge geben. Aber das heute war genial.

Hier ein paar Eindrücke:


Foto: Ist das herrlich...Wie ein kleiner Urlaub !

Schwimmerbecken. Soviele Leute waren schon da. Um knapp zehn nach acht morgens. Es war toll.






Frühstück!


Nach dem Schwimmen, nasse Haare, ungeschminkt, Kruschel-Haare, aber zufrieden.

Und als ich heimkam wartete ein unerwartetes Päckchen auf mich. Ich habe gewonnen. Haha, schaut mal was:



Na, wenn das kein Zeichen ist??? !!!! Ich bleibe dran, ehrlich. Wenn mir meine Figur so nicht paßt, dann werde ich sie ändern. Wenn ich schwimmen gehen möchte, dann gehe ich. Wenn ich ins Kino möchte, gehe ich. Das Leben ist schön. 


Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.

Marcus Aurelius

Was für ein herrliches Leben hatte ich! Ich wünschte nur, ich hätte es früher bemerkt.

Colette

Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.

Albert Schweitzer




Dienstag, 18. Juni 2013

Von Mühen und Freuden beim Sporteln

Ich bin stolz auf mich. Ausnahmsweise. Denn ich habe schon den dritten Tag in Folge gesportelt. Am Sonntag ausgiebiger auf dem Rad, gestern und heute jeweils eine Stunde Nordic Walking.

Gestern ging es aus familientechnischen Gründen nicht anders, da bin ich erst um viertel von zehn losgelaufen und habe das sehr bereut. Es war bereits viel zu warm, ich hatte nichts zu trinken dabei und die Zunge ist mir echt am Gaumen geklebt. Da blieb mir nichts anderes übrig, als einen Schlenker durch den Wald zu machen, um aus dieser Wahnsinns Sonne rauszukommen. Aber erstens laufe ich nicht gerne alleine durch den Wald und zweitens enthält dieser Weg zwei serpentinenartige Anstiege, die mich jedesmal an meine Grenze bringen. Ich habe geschwitzt und geschnauft und mir geschworen, entweder ich laufe nur noch ganz früh oder eben gar nicht. Als ich allerdings am "Scheitelpunkt" des Anstiegs war und es nach Hause nur noch bergab ging, habe ich mich wieder gefreut und der Rest der Strecke ging wirklich gut. Wieder daheim habe ich einen erwartungsvollen Blick auf meinen neuen Schrittzähler mit Kalorienfunktion geworfen und musste fast schon schmunzeln. Nach einer Stunde japsen und schwitzen habe ich gerade mal hammermäßige 261 Kalorien verbraucht. Kein Wunder, dass man den Effekt von Sport oft überschätzt. Da hätte ich ja die gleiche Strecke gleich nochmal laufen müssen, um wirklich einen Nutzen zu haben.

Heute habe ich mich schon um halb acht auf den Weg gemacht, was für mich schon früh ist. Die Sonne war zwar auch schon da, aber noch diesig verhangen. Da konnte ich meinen  "Panorama-Weg" laufen, umsäumt von schönen Feldern und einem Stück Wohngebiet.

Die abgeernteten Spargelfelder sehen lustig aus, überall diese grünen Spitzen:



Ein Stückchen weiter sieht's dann schon so aus, total ausgeschossen:



Der Mais dagegen ist noch viel zu klein für diese Jahreszeit:



Bis nach Hause geht es dann noch vorbei an einigen Getreidefeldern, die sehen immer sehr schön aus, vor allem wenn ein bißchen Wind darüber streicht.



Erst beim "Ziel-Einlauf" in unsere Wohnstraße kam die Sonne richtig raus, die Dunstschleier waren weg und sie knallt schon wieder richtig runter. Gerade nochmal Glück gehabt.

Dann das Wichtigste, der Blick auf den Schrittzähler: Obwohl diese Strecke ca. eine Viertelstunde kürzer ist, als die durch den Wald und nur eine leichte Steigung enthält habe ich 257 kcal. verbraucht. Vermutlich weil ich diese Strecke wesentlich schneller laufen kann als die andere. 

Ich habe also gestern und heute knappe 500 kcal. durch Walking verbrannt, immerhin und wiege heute 200 g weniger als gestern, auch immerhin.

Jetzt heißt es dranbleiben!








Montag, 17. Juni 2013

Mögt ihr Ayran?

Nachdem ich bereits sehr viel über dieses gesunde, nicht dick machende türkische Erfrischungsgetränk gehört habe, dachte ich, es kann nicht schaden. das mal selbst zu probieren.

Wer es nicht wissen sollte, Ayran ist einNaj traditionelles Getränk in der Türkei bestehend aus Joghurt, Wasser und Jodsalz. Es hat wenige Kalorien und wenig Fett und soll vor allem ein heißen Tagen sehr erfrischend sein.

Mittlerweile gibt es diesen Ayran in fast allen Supermärkten im Kühlregal. Und weil ich heute schon eine Stunde Nordic walken war und wirklich sehr geschwitzt habe, habe ich mir heute so einen Tetra Pak gekauft. Neugierig wie ich bin, geschüttelt, Strohhalm rein und los.

Hmmmm, tja, ich finde es extremst gewöhnungsbedürftig. Für mich ist es sehr salzig und das war's. Es kostet mich richtig Überwindung, die angefangene Packung leer zu machen. Schmeckt wie flüssiger  salziger Joghurt. Das bin ich als Getränk überhaupt nicht gewohnt (ich trinke auch keine süßen Joghurt-Drinks) und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ich mir das nochmal kaufe.

Ansonsten habe ich mit Joghurt und Quark kein Problem, auch nicht mit salzigem. Ich mag Zaziki super gerne, kein Problem.

Naja, man kann nicht alles mögen. Schade, denn für heiße Tage wäre das durchaus eine Erweiterung des normalen Getränkeangebots gewesen.

Wie seht ihr das, mögt ihr Ayran?


Katzenglück

Ich habe euch doch kürzlich von unserer Nachbarskatze erzählt ( http://nellystories-derganznormalewahnsinn.blogspot.de/2013/04/totgeglaubte-leben-langer.html.) Hier habe ich ein Foto von ihr. Sie ist eine total schöne Katze mit bernsteinfarbenen Augen und einem süßen Gesicht. Sie ist ein Freigänger, aber ich glaube, das ist wohl nicht so geplant gewesen, denn sie sieht aus wie eine Rassekatze. Jedenfalls sind wir durch sie "auf die Katze" gekommen und haben uns entschlossen, eine eigene haben zu wollen. Die Nachbarsmieze war ja täglich bei uns und als wir dachten, dass sie nicht mehr lebt, hat irgendwas gefehlt.
Mittlerweile kommt sie wieder zu uns auf die Terrasse, aber sie hört überhaupt nicht mehr gut, sieht kaum noch was und hat nur noch einen Zahn. Sie will einfach nur bei Menschen sein, kullert sich zusammen und döst.



Unser eigener Puschel kommt vermutlich die erste Juli-Woche zu uns und ist schon mächtig gewachsen. Aktuell sieht er so aus:

Foto




Foto



Die Spannung steigt, die Vorfreude auch. Mal sehen, wie es ist, plötzlich so einen tapsigen Mitbewohner zu haben.




Freitag, 14. Juni 2013

Achtung

Wen achtet ihr? Bzw. wie muss euer Gegenüber sein, dass ihr es nicht mit Mißachtung straft?

Wenn man mich fragen würde, würde ich vermutlich sagen, es kommt auf den Gesamteindruck an. Auch ein "scheinbar erfolgloser" Mensch könnte von mir aufgrund seiner Persönlichkeit geachtet werden. Aufgrund seiner Fröhlichkeit, seiner Spontaneität, ganz wichtig aufgrund seiner Verläßlichkeit, Ehrlichkeit und Treue. Aufgrund seines Pflichtbewußtseins. Seiner Fürsorglichkeit.

Äußere Merkmale wie Einkommen und beruflicher Erfolg wären für mich absolut zweitrangig. Andererseits gibt es natürlich auch Menschen, die aufgrund ihres beruflichen Erfolges durchaus Achtung verdient haben. Spontan  fällt mir Lech Walesa ein. Vom Elektriker zum Präsidenten, nicht schlecht. Auf jeden Fall achtenswert.

Was ist es denn nun? Und was ist es, wenn es nicht so ist? Angenommen, eure Lieben (oder die, die ihr dafür haltet) würden euch mißverstehen, torpedieren und euch sagen, dass ihr ein Nichts und ein Niemand seid. Weil ihr zum Beispiel nicht Staatspräsident geworden seid, sondern "nur" eine ....... ....... .
Den Originaltext erspare ich euch.

Was würdet ihr tun ?


Freitag, 7. Juni 2013

Kleidungsstücke in Wunschfarbe einfärben

Ich erlebe immer wieder, dass er gar nicht so einfach ist, ein Kleidungsstück in einer bestimmten Wunschfarbe zu bekommen. Bei mir war das in letzter Zeit mit der Farbe Gelb so. Ich liebe ein sonniges leuchtendes Gelb sehr und wollte gerne eine Bluse in dieser Farbe.

Leider bin ich immer wieder auf das zarte Zitronengelb gestoßen, dass mir einfach nur blass macht. Ich hatte auch keine Lust viel Zeit oder Geld zu investieren, deshalb habe ich zwei bereits vorhandene weisse Blusen gelb eingefärbt. Das geht ganz einfach in der Waschmaschine, ist hinterher waschecht und ein Päckchen Wäschefarbe kostet nur ein paar Euro. Von simplicol gab es einen schönen Gelbton, der mir gut gefallen hat:



Dann habe ich zwei Blusen und ein weisses Trägerunterhemd in die Waschtrommel gesteckt, die Textilfarbe nach Anleitun dazu und los ging's.

Ein bißchen Überraschungseffekt ist immer dabei, weil sich nicht alle Knöpfe mitfärben und manchmal auch nicht alle verwendeten Nahtfäden. Also, Mut zum Risiko!!! (Knöpfe kann man ja zur Not in die passende Farbe umändern).

Mir hat es aber dieses Mal gerade gut gefallen, dass sie weiss geblieben sind. Mit weissem Schmuck sieht das nämlich ganz hübsch aus. Tadaa:


Eine klassische Hemdbluse mit Leinenanteil, ideal für den Sommer, erstrahlt in Sonnengelb. Toll zu weissen Unterteilen, aber auch zu schwarz oder zu Jeans.

Außerdem habe ich noch eine Schlupfbluse mit Bändchenabschluß eingefärbt. Hier sind die Rüschen und die Knöpfe weiss geblieben. Also mich stört es nicht. Was meint ihr? Ein passendes (Unterhemden)Top in Gelb habe ich außerdem noch, falls es mal kühler sein sollte.




Jetzt liebäugele ich mit einem schönen Dunkelbraun, denn momentan gibt es kaum braune Oberteile. Ich könnte aber ein schönes T-Shirt und eine Bluse in Braun gut gebrauchen. Wird vermutlich mein nächster Färbegang.

Habt ihr auch schon mal in der Waschmaschine gefärbt? Klappt übrigens auch ganz toll mit "alter" weisser Bettwäsche von den Großeltern. Kann man in Lila oder in ein tolles Grün einfärben! 



Donnerstag, 6. Juni 2013

Endlich ist Rock Wetter

und da wird natürlich gleich mal gerockt!!

Ich habe einige Röcke im Schrank und liebe sie, ziehe sie aber nur ganz selten an. Warum? Keine Ahnung. Also - Änderung!! Ab sofort ist Rock-Zeit.
Den Anfang habe ich heute mit meinem Cargo Rock von Esprit gemacht.

Und ich war beim Friseur, sieht man das?
Bißchen stufiger und der Pony ist anders. Gefällt mir ganz gut, da sehen die Haare nicht so dick aus.


Und hier ist er, mein Rock:









Und zum Schluss:

So gross bin ich!









Mittwoch, 5. Juni 2013

Sinnvolle Resteverwertung Variante 1: Semmelknödel

Nachdem mein Mann mich auf eine Studie von Ilse Aigner (Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) aufmerksam gemacht hat, bin ich zum wiederholten Male auf die unglaubliche Menge der weggeworfenen Lebensmittel gestoßen. Ca. 82 kg pro Kopf kloppt jeder Deutsche durchschnittlich in die Tonne. Da sind die Lebensmittel, die in der Landwirtschaft aussortiert werden, weil sie den Qualitätsansprüchen nicht genügen, noch nicht einmal dabei. Das sind zum Beispiel sind die Äpfel. die nicht ebenmäßig genug aussehen oder evtl. "Datschstellen" haben oder große Mengen Lebensmittel, die einfach falsch gelagert wurden(? wie kann das denn passieren, bei sovielen Vorschriften?) oder die Kartoffeln, die durch die Erntemaschinen fallen und liegen bleiben und und und. Mich beschäftigt dieses Thema schon eine ganze Weile. Wir sind uns gar nicht mehr darüber bewußt, dass wir im Schlaraffenland leben. Wenn irgend etwas schlecht wird, dann weg damit und neu gekauft. Kein Problem, kein Aufwand, nichts.

Die Frauen, die in Dürreländern kilometerweit für einen Kanister Wasser laufen müssen, geistig ausgeklammert. Menschen, die abgeerntete Felder nach Resten absuchen gibt es - zumindest in Deutschland  - nicht. Wenn die französische Apfelernte (nur als Beispiel) schlecht ausfallen sollte, egal, kaufen wir halt die aus Italien. Ich halte das für eine ganz fürchterliche Entwicklung. Unsere jungen Leute sind es gewohnt, in irgendeinen Supermarkt zu gehen und ohne grosses Hinterfragen einzukaufen. Was wäre, wenn es ab morgen keine Milch, kein Mehl, keine Kartoffeln mehr gäbe? Sind wir uns eigentlich darüber bewußt, wie abhängig wir wir alle sind? Und trotzdem treten wir unseren Wohlstand, unseren Luxus mit Füßen. Ich nehme mich da gar nicht aus, denn ich muss leider immer noch sehr viele Lebensmittel wegewerfen. Erst heute habe ich ein Schälchen frische Champignons entsorgt, aus dem ich nur 3 entnommen hatte, als Zutat für einen Salat. Der Rest ist vergammelt. Aber - ich mache mir durchaus Gedanken über sowas. Heutzutage mehr denn je. Weil ich es für falsch halte, gute Lebensmittel wegzuwerfen, während anderswo die Menschen verhungern müssen. Ich weiß, dieses Thema ist nicht neu, aber ich finde, wir sollten es aktuell halten und je mehr Leute sich Gedanken darüber machen, desto besser.

Ich habe die Angewohnheit, übriggebliebene Brötchen, nicht gegessenes Toastbrot und Brotreste aufzuheben. Brot wegzuwerfen geht gar nicht. Nachdem nun meine Sammelschüssel heute ziemlich voll war, habe ich beschlossen, selber Semmelknödel zu machen. Da jubeln sogar meine (sonst durchaus verwöhnten) Mädels, und sie brauchen nichts weiter, als eine gute Soße dazu.

Die meiste "Arbeit" ist das Kleinschneiden der durchaus harten Brotteile. Das war es dann aber auch schon. Die Brotstückchen werden mit siedend heißer Milch übergossen und bleiben eine Weile zum Durchziehen stehen. Dann wird - je nach Menge - ein Ei oder zwei Eier - untergemengt, die Masse gut gewürzt mit ordentlich Salz, Muskat und evtl. Kräutern wie Petersilie. Nun kann man die Knödel formen. Sollte die Masse zu weich und nicht formbar sein, einfach noch ein bißchen Paniermehl dazugeben.

Dann die Knödel ist siedendes Wasser geben. Das heißt. kurz unter dem Kochpunkt. Das Wasser soll nicht sprudelnd kochen, sondern sich nur leicht bewegen. Die Knödel sinken zunächst ab, kommen dann aber wieder hoch und sollen so ca. 20 - 30 Minuten durchziehen. Dann rausnehmen und servieren oder abkühlen lassen, in Scheiben schneiden und in Butter abbraten. Soooooo lecker! Und kein einziges hartes Brötchen ist im Müll gelandet.

Ich habe Fotos gemacht. Die knödelerprobten Bayerinnen werden sich vermutlich kaputtlachen, denn meine Knödel sind weder schön noch rund noch gleichmäßig. Aber egal, sie waren mega lecker.
Und bei dieser Gelegenheit habe ich festgestellt, dass mein uraltes grünes Schneidebrett total unfotogen ist und ich dringend mal ein neues brauche.




So sehen dir Rohlinge aus (man kann die natürlich runder und schöner formen).





Das war kurz nachdem ich die Knödel ins Wasser gegeben habe.




Und so sieht das Endprodukt aus. Man kann noch gut die dunklen Stellen sehen, die durch die Brotkrusten entstehen. Wie gesagt, schön ist anders, aber sie waren wirklich lecker und darauf kommt es doch an.

Außerdem hat mir das Ganze wieder mal viel Stoff zum Nachdenken geliefert und ich möchte öfter mal so eine "Reste-Verwertung" posten. Ich habe zum Beispiel auch einige Sachen in der Vorratskammer, die ich irgendwann mal gekauft habe, die aber sozusagen nie zum Einsatz kommen. Spontan fällt mir da meine Konservendose mit Artischockenherzen ein. Die habe ich wirklich schon ewig.  Demnächst landen die auf der Pizza.

Habt ihr auch Reste-Verwertungs-Rezepte? Oder vielleicht "Ladenhüter" in der Speisekammer, gekauft, aber seit langem hin- und hergeschoben. Wie haltet ihr es mit Aufbrauchen eurer gekauften Lebensmittel? Bin gespannt.



Montag, 3. Juni 2013

Diamonds are a girl's best friend

Schon klar, aber für das normale Budget dürfen es ruhig auch mag geschliffene Kristallglassteine sein. Jedenfalls dann, wenn sie so schön funkeln und glänzen wie Swarovski Steine. Auch wenn der momentane Trend eher in Richtung Thomas Sabo geht (dessen Schmuck ich auch gerne mag), so bin ich doch ein grosser Fan der schönen Glaskristalle von Swarovski.

Eine meiner Lieblingsketten ist eine relativ einfache, auf eine Art Nylonfäden aufgezogene Glitzerkette. Die Steine haben die Farben türkis, weiss und grün und sie werten einfache unifarbene Oberteile schön auf, ohne überladen zu wirken. Diese Art "Understatement" mag ich bei Schmuck sehr gerne.


Sonntag, 2. Juni 2013

Erstes Bild von unserem Katerchen

Heute mittag waren wir wieder bei der Züchterin und haben unser Katerchen besucht. Anfang Juli ist  es soweit, dann darf er bei uns einziehen. Bis dahin muss er noch bei der Mutter bleiben. Er hat hammerblaue Augen und ist ganz ganz weich.

Er entwickelt sich prächtig und ist soooo süß. Ein erstes Foto kann ich euch heute schon mal zeigen:









Mein Baby ist 17

Dieses Wochen-Ende war Party angesagt! Das "kleine" Tochterkind ist 17 geworden und hat von Freitag auf Samstag "reingefeiert". Ungefähr 20 junge Leute haben unser Haus bevölkert. Es gab Musik,  eine ganze Menge Essen, Bowle und viel gute Laune. Mein Mann und ich haben uns in den oberen Stock zurückgezogen und sind erst kurz vor Mitternacht zum Gratulieren runter.

Unser Überraschungseffekt war eine dicke fette Torte, die ich habe backen lassen und zwar nach einer Grundidee von http://christinamachtwas.blogspot.de/. Liebe Christina, du hast mich auf die Idee mit der Popcorn Torte gebracht, sie war genau richtig für eine 17er Party.



Wir haben sie um Mitternacht auf den Tisch gestellt. Das Teil ist superschwer, gefüllt mit einer Vanillecreme und Marmelade, sehr lecker und kam bei den jungen Leuten sehr gut an.

Ich freue mich jedes Jahr darüber, dass es wieder üblich ist, Blumen zu schenken und so sind auch dieses Jahr zwei wunderschöne Sträuße als Geschenk dabei gewesen:



Hier gefallen mir die kleinen weissen Hortensieblüten besonders gut im Zusammenspiel mit den Röschen.





Dunkellila Lilien.




Auch eine supersüße Idee!

Es gab eine Menge Gutscheine und Geldgeschenke. Und Karten und Briefe, teilweise selbst gebastelt. Alles in allem ein gelungenes Fest!

Dagegen nimmt sich meine Blumen-Tischdeko schon richtig bescheiden aus, aber hübsch ausgesehen hat es trotzdem. Ich habe einfach ein paar Röschen in Ikea-Gläschen gepackt (die Krümel auf der Tischdecke übersehen wir mal bitte...)


Irgendwie ist das Foto verzerrt, keine Ahnung warum, aber man kann es trotzdem erkennen.

So, jetzt wünsche ich euch einen wunderschönen Sonntag, bei uns ist es momentan sehr windig, aber wir haben Sonne!!! Man glaubt es kaum!